Civata Kurd - Kurdische Gemeinde
Aufruf von Netzwerk rassismuskritische Migrationspädagogik:
Liebe Kolleg/innen “ErstunterzeichnerInnen” – Ab morgen, 1.2., gehen wir mit unserem Aufruf gegen die Abschiebung von Roma in den Kosovo. In den letzten Wochen haben wir nun 200 Unterschriften von ErstunterzeichnerInnen und Einrichtungen bekommen. Dafür nochmal herzlichen Dank. Jetzt brauchen wir einmal noch Ihre/eure Unterstützung.
• Bitte senden Sie die Aufforderung zum Unterschreiben an möglichst viele potentielle UnterstützerInnen weiter. Unser Ziel ist es, innerhalb weniger Wochen bis Ende Februar eine möglichst große Anzahl von Unterschriften zu bekommen. (weiterlesen …)
Civata Kurd - Kurdische Gemeinde
KKH e.V.: Die türkische Armee greift seit mehreren Monaten völkerrechtswidrig die Autonome Region Kurdistan/Irak (Südkurdistan) an. Kürzlich erreichten die Kampfhandlungen einen neuen Höhepunkt: Nach der Tötung von 26 Soldaten durch kurdische Guerilla-Kämpfer_innen bombardierten türkische Kampfflugzeuge mutmaßliche Stellungen der PKK in Südkurdistan. Erneut wurden hunderte kurdische Politiker_innen in der Türkei festgenommen. Die Türkei ist im Alarmzustand und dies löste eine politische Krise aus.
Mehrere hundert Kurd_innen und linke Aktivist_innen versammelten sich daher am 22. Oktober 2011 am Hermannplatz, um gegen den Einmarsch der türkischen Armee in Südkurdistan und die Verhaftungswelle gegen kurdische Politiker_innen zu protestieren. Türkische Nationalist_innen versuchten mit Fahnen oder Bozkurt-Gruß (Symbol der faschistischen „Grauen Wölfe“) aus ihren Wohnungen heraus, die Demonstrant_innen zu provozieren.
Am nächsten Tag, 23.10.2011, demonstrierten etwa 2000 türkische Nationalist_innen, darunter etwa 500 Anhänger der rechtsradikalen türkischen MHP und dessen militanten Arm “Graue Wölfe”, vom Berliner Hermannplatz zum Kottbusser Tor gegen die PKK. Dabei wurden nationalistische und faschistische Parolen gerufen. Nach Abschluss der Demonstration versuchten etwa 250 Anhänger der „Grauen Wölfe“ die kurdische Einrichtung am Kottbusser Tor zu stürmen, was erst nach mehreren Versuchen durch die Polizei verhindert werden konnte. Es kam zu Handgreiflichkeiten zwischen Kurd_innen und rechtsextremen Türk_innen (auch in anderen Städten wie Stuttgart, Duisburg u.a).
Es ist nicht auszuschließen, dass es wie bereits im Jahr 2007 zu weiterer Eskalation in Berlin und in den anderen deutschen Städten kommen kann, wenn man nicht versucht, Dialog und Vertrauen zwischen der türkischen und der kurdischen Bevölkerung und deren Einrichtungen aufzubauen.
Es gilt, eine weitere Eskalation des gewaltsamen Konflikts zu verhindern und ihn mit zivilen Mitteln beizulegen. Dazu können staatliche, nicht-staatliche und internationale Organisationen einen Beitrag leisten. Deutschland könnte in dem Konflikt eine wichtige Rolle im Sinne präventiver Diplomatie und Politik spielen. Leider hat es diese Rolle bisher nicht zu Genüge wahrgenommen. NRO in Deutschland sollten sich bemühen, hiesige türkische und kurdische Verbände anzusprechen, und versuchen, mit ihnen einen kurdisch-türkischen Dialog in Deutschland in Gang zu setzen. Insbesondere müssen die türkischen Medien dazu angehalten werden, die Hetze gegen die gesamte kurdische Bevölkerung zu unterlassen.
QUALITÄTS-SIEGEL
Hinzukommt eine oftmals einseitige und negativ konnotierte Berichterstattung in den deutschen Medien zu Lasten der kurdischen Bevölkerung, was ihrem Erscheinungsbild und der Durchsetzung ihrer berechtigten Forderungen schadet.
Wie bei der gestrigen Erdbebenkatastrophe in Van sollten Menschen und Organisationen aus der ganzen Türkei – und aus Deutschland – für Betroffene gemeinsam Hilfe leisten und damit das Gefühl der Solidarität stärken.
Die PKK-Guerilla und die türkische Armee sollten unverzüglich unbegrenzten Waffenstillstand ausrufen! Nur dadurch kann der Weg für eine friedliche Lösung des Konfliktes geebnet werden.
Es ist an der Zeit, Dialog zu führen!
Der Vorstand
Berlin, 24.10.2011
Civata Kurd - Kurdische Gemeinde
Im Namen der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Fulda möchte ich Sie und Euch ganz herzlich einladen zum Tag der Offenen Tür:
Montag, den 03. Oktober 2011 (Tag der dt. Einheit),
von 11:00 bis 18:00 Uhr in die Räumlichkeiten der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Fulda:
Von-Schildeck-Straße 1A, 36043 Fulda (nähe Heinr.v.Bibra Schule, bzw. hinter der Musikschule Fulda).
Geplant ist ein buntes Programm bestehend aus einer Dia-Vorführung über die Geschichte der Ahmadiyya Gemeinde in Fulda, einer Filmvorführung über das ehemalige Oberhaupt der weltweiten Gemeinde, Herrn Mirza Tahir Ahmad, einen Vortrag über das Islamische Finanzsystem und Islamic Banking, sowie eine Buchlesung aus dem Werk “Die Philosophie der Lehren des Islams”. Bitte beachten Sie hierzu auch die angehängte Einladung.
Gerne können Sie auch Freunde und Bekannte davon informieren und diese hierzu einladen.
Kommen Sie vorbei, wenn Sie Zeit und Lust haben und seien Sie unser Gast,
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen,
Volker Ahmad Qasir
Civata Kurd - Kurdische Gemeinde
HR-Online: Frankfurts Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne) setzt beim Umgang mit den “Grauen Wölfen” auf Überzeugungsarbeit. Deutlichere Worte finden aber die Anwohner, in deren Stadtteil ein Zentrum der türkischen Extremisten entsteht.
Lange Zeit hatte die Integrationsdezernentin zum Thema “Graue Wölfe” geschwiegen. Nachdem nun bekannt wurde, dass die rechtsextremen Türken ein Kulturzentrum in Frankfurt planen, nahm sie am Dienstag Stellung. Das Umfeld der türkisch-nationalistischen Gruppierung müsse sensibilisiert werden, um Extremisten den Nährboden zu entziehen, erklärte die Grünen-Politikerin. (weiterlesen …)
Civata Kurd - Kurdische Gemeinde
Keine Demokratie ohne globale Bewegungsfreiheit
Die Dynamik des arabischen Frühlings strahlt aus in die ganze Welt. Die Aufstandsbewegungen im Maghreb machen Mut und Hoffnung, nicht nur weil despotische Regime verjagt werden, die vor kurzem noch unüberwindbar erschienen. So offen die weiteren Entwicklungen bleiben, im Dominoeffekt der tunesischen Jasminrevolution meldet sich in atemberaubender Schnelligkeit die alte Erkenntnis zurück, dass Geschichte von unten gemacht wird. Die Kämpfe richten sich gegen die tägliche Armut wie auch gegen die allgemeine Unterdrückung, es geht gleichermaßen um bessere Lebensbedingungen wie um Würde, kurz: um „Brot und Rosen“. (weiterlesen …)
Civata Kurd - Kurdische Gemeinde
In der Debatte um »Deutschenfeindlichkeit« werden die realen gesellschaftlichen Machtverhältnisse auf den Kopf gestellt.
von Matthias Lehnert
Dass sich Deutschland abschafft, wissen wir spätestens seit dem Erscheinen des gleichnamigen Buches von Thilo Sarrazin. Dass die deutsche Gesellschaft abgeschafft wird durch rassistische Gewalttaten und Beschimpfungen gegenüber den eigenen Landsleuten seitens »muslimischer« Jugendlicher, ist eine weitere – wenn auch nicht neue – Erkenntnis, die einmal mehr offenbart: Die Nation ist in Gefahr. Dies zumindest suggerieren zahlreiche Äußerungen ranghoher Politiker, Leitartikel der führenden Medien und Berichte über Einzelschicksale deutscher Schüler.
(weiterlesen …)
Civata Kurd - Kurdische Gemeinde
Der Sozialforscher Zick spricht im FR-Interview über Sarrazins Fangemeinde und die bedrohte Norm vom gleichen Wert der Menschen.
Professor Zick, wie groß ist der Resonanzboden hierzulande, auf den Sarrazin trifft?
Sarrazin bedient ein rechtspopulistisches Potenzial, das 25 bis 30 Prozent der Bevölkerung umfasst. Zuspruch findet er mit einzelnen Thesen aber bei bis zu 50 Prozent. So haben wir in Befragungen erhoben, dass jeder Zweite findet, wir hätten zu viele Zuwanderer; vier von zehn Bürgern haben Angst vor Überfremdung, nur 16 Prozent meinen, die muslimische Kultur passe hierher. Das sind sogar weniger als etwa in Ungarn oder den Niederlanden.
(weiterlesen …)
Civata Kurd - Kurdische Gemeinde
Fünf Unternehmen sowie das Bundesfamilienministerium werden sich am Pilotprojekt der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) zu anonymisierten Bewerbungsverfahren beteiligen. Bei den Firmen handelt es sich um die Deutsche Post, die Deutsche Telekom, das Kosmetikunternehmen L´Oréal, den Geschenkdienstleister Mydays und den Konsumgüterkonzern Procter & Gamble. Die beteiligten Unternehmen werden ein Jahr lang anonymisierte Bewerbungsverfahren testen, also Bewerbungen ohne Foto, Name oder Angaben über Alter, Geschlecht, Herkunft und Familienstand, wie die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, am Dienstag in Berlin sagte. (weiterlesen …)
Civata Kurd - Kurdische Gemeinde
hr-online.de
Er war Klassenbester und Stipendiat, dennoch wurde Jamal im vergangenen Dezember abgeschoben. Nun darf er doch noch weiter in Eschwege zur Schule gehen – auch dank seiner Mitschüler. (weiterlesen …)